Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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bieten konnte, wollteſt in Vertrauen und Liebe mich Dei⸗ nem Herzen der Nächſte ſein laſſen, o Eva, Theuerſte, Geliebteſte, laß mich Dir danken für das herrliche Glück jener Stunde!

Eva's Augen waren längſt ſchon überfluthet von Thränen, und als Ralph ſie jetzt ſtürmiſch an ſein Herz drückte, flüſterte ſie unter Schluchzen: ach Ralph, ich fühle den Vorwurf wohl, der in Deinen Worten liegt, ich habe nicht gehalten, was ich Dir verſprach, ich bin—

Mein Engel biſt Du, ſagte er, ihren Mund mit Küſſen ſchließend, mein einziges Glück, meine einzige Zuverſicht, und darum iſt auch der heutige Tag, an dem ich Dich zum erſten Male ſah, ein Freudentag.

Und er ſoll es Dir immer bleiben, ſagte Eva mit glühenden Wangen und leuchtenden Augen, er ſoll es Dir immer bleiben. Ich will alle thörichten und eitlen Freu⸗ den hinter mich werfen, alle Bücher, und alle Studien, ich will nichts Anderes ſuchen als Dein Glück, und nach nichts Anderem ſtreben, als nach Deiner Liebe! Arm und unwiſſend, wie ich war, haſt Du mich dennoch an Dein Herz genommen, und haſt mich geliebt, trotz mei⸗ ner Unwiſſenheit und Dummheit, ſo will ich denn nun auch nichts anderes ſein wollen, als Dein glückſeliges Weib!

Sie warf ſich an ſeine Bruſt, und umſchlang ihn mit ihren Armen, und Ralph weinte laut vor Freude und vor Glück. Da öffnete ſch die Thür und Mutter