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ßen, und Eva war ihr widerſtandlos gefolgt in die ver⸗ gangenen Tage. Sie war nun wieder das junge, lie⸗ bende Weib, und die Träume des Ehrgeizes waren auf einen Augenblick mindeſtens vergeſſn. O wohl, ſagte ſie, wohl weiß ich noch den Tag, als Du um mich warbſt. Es war ein Montag, und ich kehrte zurück von einem Gange in die Stadt, da begegneteſt Du mir, und gingſt neben mir her, und wir waren Beide ganz ſtumm, bis wir an unſere Wohnung kamen; die Mutter war nicht zu Hauſe. Da kamſt Du mit in unſer Stübchen und da—
Da ſagte ich Dir, unterbrach ſie Ralph, daß ich Dich liebte mit einer Liebe, die ſo ſtark ſei, und ſo voll Vertrauen, daß ich Dir mein ganzes Leben darbringen wolle, daß ich kein Glück empfangen wolle, als aus Dei⸗ nen Händen, und daß ich nur glücklich ſein könne, wenn Du die Meine würdeſt. O meine Eva, welch' ein Mo⸗ ment war dies, und wie fühlte ich mich plöͤtzlich, wie durch einen Zauberſchlag, los gelöſt von der ganzen Ver⸗ gangenheit, und einem neuen Leben hingegeben, als Du mir jetzt in die Arme ſankſt und mir erröthend Deine Liebe geſtandeſt. Ach Eva, Du liebteſt mich, Du warſt bereit, Hand in Hand mit mir durch das Leben zu ge⸗ hen, Kummer und Sorge, Freude und Luſt mit mir zu theilen. Du wollteſt mein Weib werden, wollteſt Dir genügen laſſen an dem beſcheidenen Glück, das ich Dir


