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lebendig und hell, und wie Du ſchüchtern und erröthend an mir vorüber gingſt, denn ich mochte Dich wohl in meinem freudigen Schrecken zu auffallend und unver⸗ wandt betrachtet haben, wie Du ſo vorüber gingſt, da war es, als zöge es mich Dir nach mit unſichtbarer Gewalt, und ich folgte Dir, und redete Dich an; da ſahſt Du mich an mit einem einzigen Blick, ſo zürnend und ſtolz und doch ſo mädchenhaft zagend, daß ich er⸗ röthete vor meiner eigenen Kühnheit und nicht wagte, an Deiner Seite zu gehen. Siehſt Du, wie Du mich fo anſchauteſt, da lag in dieſem Blick Deine ganze Seele, und da fühlte ich, daß ich Dich lieben würde, und ein⸗ ſam und unglücklich wie ich bisher geweſen, empfand ich, daß hinfort das Glück mir lächeln wolle, und daß ich Dich beſitzen müſſe. Denn die Liebe iſt ſtark und mächtig, und was ſie recht ernſtlich will, das führt ſie auch aus. Ich aber wollte Dich kennen, Dich ſehen, Dich hören, ich wollte Dich lieben dürfen, und weil ich es ſo recht von Herzen wollte, ſo gelang es mir auch; ich ſah Dich oft, ſah Dich endlich täglich und weil ich ſühlte, daß ich Dich ewig lieben würde, warb ich um Dich. Weißt Du noch den Tag?
O wohl, ſagte Eva lächelnd und ſich an ihn ſchmie⸗ gend. Sie hatte ihm längſt ſchon mit glänzenden Au⸗ gen und gerötheten Wangen zugehört, die Erinnerung war über ſie gekommen mit holdem Winken und Grü⸗
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