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bei mir, warum kann ich Dich nicht hier, hier im An⸗ geſicht Gottes und der Natur in meine Arme drücken, und Dir Alles ſagen, was mich bewegt und betrübt, und Dir ſagen, wie ich Dich liebe, und ohne Dich, ohne den Segen Deiner Gegenliebe nicht beſtehen kann!— Ich will zu ihr, ſagte er plötzlich aufſpringend, und die Arme ausbreitend, als ſei er ſchon neben ihr, als wolle er ſie umfangen. Ja, ich will zu ihr! Offen und frei will ich zu ihr reden; ich weiß, ſie wird mich hören, ſie wird mich verſtehen!— Haſtigen Schrittes verließ er nun den Garten, und beſtieg den Wagen, um nach Ber⸗ lin zurück zu fahren.— Eva war ſo eben von der Gräfin zurückgekehrt, und ſaß erſchöpft von allem Lernen und Aufmerken in ihrem Zimmer, als die Thür ſich öff⸗ nete und Ralph hereintrat, mit glänzenden Augen und heitern Angeſichtes. In ſeiner Hand hielt er einen Blu⸗ menſtrauß, den reichte er Eva jetzt hin, und ſagte lä⸗ chelnd: heute iſt ein Feſttag, meine Eva, und da weiß ich Dir nichts Schöneres zu bringen, als Blumen, die ſchönſten Blumen, die der Herbſt noch gedeihen läßt. Er legte die Blumen in ihren Schooß, und küßte ihre Hände, Eva aber fragte befremdet: welch' ein Feſt⸗ tag iſt denn heute? Heute, L er, ſich neben ſie ſetzend, heute iſt es ein Jahr, daß ich Dich, meine Eva zum erſten Male ſah. O das war ein ſchöner, ein koͤſtlicher Augenblick, und in meinem Herzen ward es plötzlich ſo


