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melte es von Spaziergängern, von geputzten Damen, co⸗ quettirenden Herren und jauchzenden, ſchreienden Kindern, überall Leben und Bewegung, nirgends Einſamkeit und Stille. Er ſetzte ſich in einen von den Wagen, die dort am Thore hielten, und ließ ſich nach Charlottenburg fahren bis zum königlichen Garten. Da hinein ging er nun, dort endlich fand er Stille und Ruhe, dort be⸗ gegnete ihm ſelten ein einſamer Wanderer, Alles war wie ausgeſtorben und öde. Und immer tiefer und tiefer ging er hinein in das Dickicht des Buſchwerks, und ſeine Bruſt hob ſich, wie beſreit von einer drückenden Laſt; er war jetzt endlich allein, jetzt endlich einſam. Er durfte jetzt endlich klagen um ſein verlornes Glück, trauern um die verſchwundenen Sonnentage ſeines Lebens. Und das that er auch. Er ſtand am Ufer der Spree und blickte hinunter in das Waſſer, und die murmelnden Wellen ſchienen ihm leiſe Klagelieder zu ſingen und er ſagte: ja ſingt nur und klagt nur mit mir, ihr Wellen! Habt nur Mitleid mit mir Armen und Verlaſſenen und trö⸗ ſtet mich nur! Warum ſollten nicht Klagelieder eben ſo gute Wiegenlieder ſein, die uns einlullten zu Frie⸗ den und Schlaf?— Dann ging er zum Maunſoleum, wo die edle Königin unte 1 ausruht in tiefer Gruft Leiden der Welt, und wo ſie harrte, bis der nimmer ihrer vergeſſende Gemahl kam, an ihrer Seite zu ruhen
beſchattenden Trauerweiden
on allen Wonnen und allen


