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oft plötzlich die Thür, und die Geliebte hüpfte herein mit roſigen Wangen und lächelndem Munde, und ſie hockte zu ihm nieder und ſah ihm zu bei der Arbeit, und erzählte und plauderte ſo hold und ſo lieb, und wußte ſo herzige Geſchichtchen zu erzählen und lachte da⸗ bei ſo melodiſch und lieblich, daß es unwiderſtehlich zum Mitlachen reizte, und Geſellen und Lehrburſchen, aller Achtung vor der Frau Meiſterin zum Trotz, doch ein⸗ ſtimmen mußten in dieſes köſtliche Lachen. Dann pflegte Eva, nach ſo köſtlichem Conzert den Geſellen freundlich zuzunicken, und Dieſen und Jenen, den ſie kannte, nach ſeinem Ergehen zu fragen, nach ſeiner alten Mutter, die er ernährte, oder nach dem kleinen Brüderchen, das er in ſeinen Freiſtunden unterrichtete. Und wenn ſie dann Ralph liebevoll und mit einem himmliſchen Ausdruck ihrer Augen zugenickt hatte und die Werkſtatt wieder verließ, ſo ſtand auf allen Geſichtern ein heiteres, glückliches Lächeln, ein Ausdruck von Glück und Ver⸗ gnügen, und es war, als ſei die Sonne ſelber gekommen, dieſe ruhigen, gleichgültigen Geſichter zu erwärmen und ſie zu erquicken mit einem belebenden Strahl der Liebe
und Freude. Das Alles war einſt geweſen, vor weni⸗ gen Monden noch, ach, und wie anders war Alles heute. Kein fröhliches Lachen, kein herziges Plaudern ertönte mehr in der ſtillen, öden Werkſtatt; ſchweigend und trübe *ſaßen die Geſellen bei ihrer Arbeit, nur zuweilen theil⸗


