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lebhaften Berliner Geſchwattzigkeit und jener Tournüre und Ungenirtheit, die den Großſtädtern überhaupt und namentlich den Berlinern eigen iſt, ihr ſehr imponirte. Auch überraſchte es ſie zu finden, daß ihr Zimmer, das ihr bis jetzt doch das köſtlichſte und geſchmackvollſte ge⸗ ſchienen, lange nicht ſo elegant und koſtbar eingerichtet war, wie das der Frau Sanders. Sie hatte ein nie empfun⸗ denes Gefühl von Mißbehagen und Verdrießlichkeit, ſie ärgerte ſich, daß ſie der jungen, geputzten, redſeligen Frau gegenüber ſo befangen und ſtumm war, und doch war es ihr nicht möglich dieſe Befangenheit zu überwinden.
Die beiden Männer waren hinaus gegangen, um die neueingerichtete Brauerei in Augenſchein zu nehmen, und Frau Sanders, im Gefühl ihres jungen Glückes und ſtolz in ihrem Reichthum, begann nun von ihrer gro⸗ ßen Hochzeit zu erzählen, von den vielen vornehmen Gä⸗ ſten, die da geweſen, von den köſtlichen Gerichten und ſeltenen Weinen, die auf der Tafel geweſen und von ihrem viel bewunderten Brautſtaat.
Und meine Ausſteuer, o die iſt prächtig, fuhr ſie fort, ich kann mich gar nicht ſatt daran ſehen und mag ſie noch gar nicht in die Kiſten und Schränke thun. Es ſteht noch Alles im Saal nebenan aufgeſtellt. Kom⸗ men Sie, ich zeige es Ihnen!
Sie nahm Eva's Arm, ſchloß die Thür auf, und führte ſie in das anſtoßende Gemach, ihre Schätze zu


