Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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einen Groſchen in ihre kleine Börſe zu thun, ohne daß ſie es bemerkte. Sie kennt genau ihre kleine Baarſchaft und würde es uns nie vergeben, wenn wir ſie in dieſer Art hintergehen wollten.

Nun, ſo machen wir es anders! Ich habe ſchon mit einigen Webern in der Nachbarſchaft geſprochen und ſie werden morgen kommen, um mich um Rath zu fra⸗ gen, wo ſie Garn kaufen können. Ich habe ihnen eine Stunde beſtimmt, wo Mutter Anna in Deinem Zimmer iſt, und dann wird es ſich ganz natürlich machen, daß ſie einen Handel mit ihnen eingeht.

Aber ich ſehe noch nicht den Vortheil ein, den Mut⸗ ter davon haben wird.

Nun, die Weber werden ihr einen viermal höheren Preis bieten, wie Andern, und Mutter Anna, welche die hieſigen Preiſe nicht kennt, darf ſich nicht wundern, wenn hier Alles weit theurer iſt, als in der kleinen Stadt.

Wie gut Du biſt, ſagte Eva und drückte den Arm ihres Mannes feſter an ſich.

Sie fanden den Brauer Sanders und ſeine junge ſchöne Frau in ihrem Wohnzimmer in traulicher Unter⸗ haltung beiſammen und wurden von ihnen mit Herzlich⸗ keit empfangen. Eva fühlte ſich aber verlegen, der jun⸗ gen geputzten Frau gegenüber, und ſie dachte mit einigem Unbehagen daran, daß ihr eignes ſchönſtes Kleid nicht beſſer ſei, als das Hauskleid dieſer Frau, die mit ihrer