Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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durfte nicht mehr arbeiten und ſich mühen, Er war da für ſie zu arbeiten, für ſie ſeine Hände zu rühren, und ſeine Augen anzuſtrengen, und nun liebte er die Arbeit nicht mehr bloß um ihrer ſelbſt willen, ſondern auch um des goldnen Lohns willen, den ſie ihm brachte und der da war, ſeiner Eva Freude und Genuß zu geben, ihr Leben zu ſchmücken und zu verſchönen.

Wie ganz anders waren jetzt ſeine Gefühle, wenn er in ſeiner Werkſtatt ſaß, und mit geſchickter ſorgſamer Hand die feinen, zarten Feilen über das harte Metall führte, die feinſten, künſtlichſten Inſtrumente zu ſchleifen. Von all' ſeinem Thun war Eva der innerſte Grund, die Triebfeder ſeiner Handlungen und Gedanken. War es nicht für ſie, daß er dieſes neue künſtliche Schloß, dieſe neue vielfach gewundene Schraube erfunden? Nicht für ſie, daß ſeine Gehülfen hier ſo eifrig arbeiteten, nicht für ſie, daß aus der Drechslerwerkſtatt daneben das Geräuſch knarrender Räder und des unter den Maſchinen ächzenden Holzes ertönte? O und endlich, was unterbrach zuweilen die Stille der Arbeit und des Fleißes, und er⸗ tönte ihm, wie Lerchengeſang ſo lieblich und herzinnig? War das nicht ihre Stimme, die ſich in kunſtloſer Weiſe, aber mit ſo reinem, köſtlichem, jubelndem Ton ein Lied⸗ chen ſang? Wer öffnete zuweilen ganz uuvermuthet, wie es vordem nie geſchehen, ohne anzuklopfen, die Thür, und hüpfte herein, und hockte zu ihm nieder, und hielt