Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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er eben auch weder Luſt noch Freude, einen andern Lohn als eben die Arbeitsfreude zu kennen. Da hatte ein Zu⸗ fall ihn, als er bedeutende bei ihm beſtellte Arbeiten und Inſtrumente ſelbſt in einer kleinen Stadt unweit Berlins ablieferte, mit Eva bekannt gemacht. Sie war bei ſei⸗ nem zurückgezogenen arbeitſamen Leben faſt das erſte Mädchen, mit der er mehr als einige flüchtige Worte ge⸗ ſprochen, ſicherlich die erſte, die ihm ein ſo lebhaftes dauerndes Intereſſe eingeflößt, daß er darüber ſelbſt ſeine geliebte Arbeit vernachläſſigen konnte, und ſtatt, da ſeine Geſchäfte vollendet, nach Berlin und zu ſeiner geliebten Werkſtatt zurück zu kehren, mehr denn acht Tage in dem kleinen Städtchen blieb, um Eva zu ſehen und ihr Herz zu gewinnen. Und liebte er ſie mit all' der lange ver⸗ ſchwiegenen und unterdrückten Liebe und Sehnſucht, die endlich ihr Ziel und ihre Ruhe gefunden, ſo war es für ihn zugleich eine unausſprechliche Wonne, daß Eva, das Mädchen ſeiner erſten Liebe, arm war, daß ſie nichts hatte, als mas die Arbeit ihrer Haͤnde ihr jeden Tag brachte, daß ſie ſo kümmerlich mit ihrer Mutter durch Nähen, Stricken und Spinnen ſich nährte und erhielt. Er konnte ſeiner Geliebten Wohlſtand und Gemächlichkeit, er konnte ihr mehr, als das bloß Nothwendige bieten, er konnte ſie ſchmücken und ſie umgeben mit den Annehmlichkeiten und den kleinen tauſend Bequemlichkeiten, die ſo viel zu der Annehmlichkeit des ganzen Lebens beitragen. Sie