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Die von ihm verfertigten Inſtrumente und Geräthſchaf⸗ ten waren von der größten Sauberkeit und Genauigkeit und kamen den engliſchen gleich an geſchmackvoller Form und Gediegenheit der Arbeit; bald gingen von allen Sei⸗ ten ſo vielfache Beſtellungen und Aufträge ein, daß Ralph trotz ſeines beſcheidenen Sinnes erkennen mußte, es ſei dieſer ſchnelle Erfolg ſein Verdienſt und der gerechte Lohn ſeines Fleißes. Neben ſeiner großen Drechslerwerkſtatt errichtete er nun eine zweite; hier gingen in Metall, dort in Holz wahre Kunſtwerke aus den Werkſtätten hervor, und ſo konnte es nicht fehlen, daß Ralph's Wohlſtand
ſich täglich häufte und mehrte. Das kleine beſcheidne
Vermögen, die Hinterlaſſenſchaft ſeiner Aeltern, hatte ſich bald verdoppelt, verdreifacht, war zu einem bedeutenden Capital heran gewachſen, vermehrte ſich mit jeder neuen Woche, und ſo war Ralph im Lauſe weniger Jahre ein, für ſeine Verhältniſſe, reicher Mann geworden. Aber es war ohne Freude, daß er ſeinen Wohlſtand ſich meh⸗ ren, ſein Capital ſich vergrößern ſah,— für wen war er ein reicher Mann, wer genoß die Frucht ſeines Flei⸗ ßes? Niemand! Niemand war da, dem er dieſe goldnen Früchte ſeiner Arbeit geben, den er genießen laſſen konnte von dem, was ihm überflüßig däuchte und unerquicklich. Er arbeitete nur aus Liebe zur Arbeit, aus innerm Drang nach Beſchäftigung, und weil die Arbeit bis dahin ſeine einzige Freundin geweſen, und ſeine einzige Luſt, hatte


