Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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III.

So in Zufriedenheit und Glück waren die erſten Wochen vergangen und mit jedem neuen Tage fühlte

Ralph ein immer ſchöneres, köſtlicheres Glück in ſeine Seele einziehen. In ihm und um ihn war Alles ver⸗

ändert, nicht mehr war er der Einſame, Verlaſſene, der Alleinſtehende auf Erden, ſein Herz hatte einen An⸗ haltspunkt gefunden und mit allen Fibern ſeines Lebens klammerte er ſich feſt an ein zweites, nur zu geliebtes Herz. Seit ſeinen erſten Jünglingsjahren war Ralph eine Waiſe geworden, kurz hinter einander waren ihm beide Aeltern geſtorben und Ralph hatte weder Geſchwiſter noch Verwandte, die ſeinen Schmerz theilen, ihre Thrä⸗ nen mit den ſeinen miſchen konnten. Aber weil er äu⸗ ßerlich ſeinen Kummer beſchweigen mußte, hatte er ſich

nur um ſo tiefer in ſein Inneres eingebohrt und Jahre

lang hatte Ralph an dieſem erſten Leid ſeiner Jugend 8 heimlich gezehrt und gelitten. Vielleicht war es dieſer

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