Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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gerührt, Du haſt mir in Deiner Eva einen Engel er⸗ zogen, das ſchönſte Glück meines Lebens.

Nun, nun, nicht ſo ungeſtüm, lächelte die alte Frau, wollen ſchon zufrieden ſein, wenn ſie kein Engel iſt, ſon⸗ dern ein gutes braves Weib. Aber nun, Ralph, ſchaffe mir die Sachen da fort, damit es hübſch gemüthlich und ordentlich in meiner Kammer wird.

Ich will's thun, ſagte Ralph, wenn Du mir er⸗ laubſt, ſie hinzuſtellen, wo ich will, und wenn Du ver⸗ ſprichſt, kein verdrießliches Geſicht darüber zu machen!

Ich will's verſprechen, ſagte Mutter Anna, weil Du kein verdießliches Geſicht gemacht haſt darüber, daß ich die Sachen nicht haben mochte.

Nun, ſo ſtelle ich den Lehnſtuhl und Sopha hin⸗ über in Eva's Zimmer.

Du guter, lieber Ralph, rief Eva freudig, und ſchlang ihre Arme um ihres Mannes Nacken. Mutter Anna ſchüttelte den Kopf, aber ſie erinnerte ſich zu rech⸗ ter Zeit, daß ſie verſprochen nicht verdrießlich zu ſein, und ſo ſagte ſie nur mitleidig: Eva iſt noch zu jung, um verſtändig zu ſein.

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