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tretenden nicht mit ſo freundlichen Blicken, wie ſie es ſonſt von ihr gewohnt waren.
Fehlt Euch etwas, Mutter Anna, fragte Ralph beſtürzt ihr näher tretend, während Eva die hübſche be⸗ queme Einrichtung des kleinen Zimmers bewunderte.
Ja, mein Sohn, ſagte ſie, oder nein, mir fehlt nichts, aber ich habe zu viel und ich bin traurig darü⸗ ber, daß ich Dir eine Freude verderben muß. Aber es kann doch nicht anders ſein, ich kann alle dieſe prächti⸗ gen Sachen nicht annehmen. So, nun iſt es heraus geſagt und es wird mir nun ſchon wieder ganz leicht. Ich danke Dir auch, Schwiegerſohn, für Deine Liebe und Aufmerkſamkeit, aber ich werde Dir noch mehr dan⸗ ken, wenn Du alle dieſe ſchönen Sachen wieder fort⸗ nimmſt. Ich brauche keinen Lehnſtuhl und keinen So⸗ pha, keine Polſterſtühle und Gardinenbettſtelle.
Aber, liebſte Mutter, ſagte Eva furchtſam, es iſt doch ſo hübſch und ſo bequem.
Bequem! wiederholte die Alte ſtreng, laß den fau⸗ len Reichen und den gebrechlichen Alten ihre Bequem⸗ lichkeit, ich mag ſie nicht. Ralph, komme her, mein Sohn, gieb mir Deine Hand, und ſage, daß Du mir nicht böſe biſt, wenn ich all' das Zeug da heraus bringe.
Gewiß nicht, ſagte Ralph, ich weiß doch, daß Mut⸗. ier Anna meinen guten Willen nicht verkennt!
Nein, aber ich würde unglücklich ſein, müßte ich 2


