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Ach wie ſchön, wie ſchön, ſagte ſie freudig, ja das will ich mir ſäumen, gleich, heute noch! Sie ſetzte ſich und war ſchon im Begriff, die paſſende Seide dazu zu ſuchen, dann ließ ſie plötzlich die Hand ſinken und ſagte kopfſchüttelnd: Nein, das geht nicht! Die erſte Arbeit, die ich als Deine Frau mache, hier in dem ſchönen Zim⸗ mer, mit all' dem ſchönen Nähzeug, was Du mir ge⸗ ſchenkt, die erſte Arbeit muß für Dich ſein.
Ralph erröthete vor Freude und Glück, und ſeinem anſpruchsloſen beſcheidenen Sinn ſchien dieſer Zug des natürlichen weiblichen Zartſinnes ein großes ſchönes Lie⸗ beszeichen.
Nein, nein, Du ſollſt nicht für mich arbeiten, ſagte er gerührt, für mich ſollen ſich Deine Hände nicht abmühen.
Und für wen denn? fragte ſie unſchuldig, und für wen lieber als für Dich? Auch weiß ich ſchon, was ich Dir zuerſt nähen will. Ja, ja, lache nur, ich ſage es Dir nicht. Das iſt mein Geheimniß!
Ralph küßte ihren rothen lachenden Mund und empfand eine unausſprechliche Freude bei dem Gedanken, von ſeiner Eva geliebt zu werden.
Jetzt laß uns hinüber zu Deiner Mutter gehen, ſagte er dann, wir dürfen in unſerm Glück ſie nicht ver⸗ nachläſſigen.
Sie fanden die alte Frau in trüber nachdenklicher Stimmung am Fenſter ſtehen und ſie empfing die Ein⸗


