Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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daß wir bequem und zufrieden leben können. Denn, ſiehſt Du, meine Eva, ich bin ſtolz darauf mir Alles durch meiner Hände Arbeit verdienen zu können und mir ſcheint immer,Herr Ralph klinge lange nicht ſo gur, wieMeiſter Ralph. Es kann ſich wohl Jeder Herr nennen, aber nicht Jeder kann ſich einen Meiſter nennen, und daß ich das darf, ſiehſt Du, das iſt meine höchſte Ehre.

Es iſt auch eine Ehre, ſagte Eva ein wenig be⸗ klommen, und ich will es immer gern haben, wenn man mich Frau Meiſterin nennt. Aber wie ſchön iſt dort mein Nähtiſch..

Sie ſprang hin, und öffnete ihn und jauchzte vor Vergnügen über die vielen kleinen Knauel bunter Seide und verſchiedener Zwirnſorten, über das hübſche Nähna⸗ delnbuch mit den vielen feinen und groben Nähnadeln, über den ſilbernen Fingerhut mit dem Namen Eva auf ſeinem Rande..

Und das Alles haſt Du für mich beſorgt, mein Ralph, ſagte ſie freudig, an das Alles haſt Du gedacht?

Wie ſollte ich, ſagte er einfach, nicht an Alles den⸗ ken, was Dir Freude machen kann!

Aber was werde ich nähen? fragte ſie. Ralph zog die untere Schublade des Tiſches auf und nahm ein ro⸗ ſaſeidenes Tuch hervor. Da iſt Arbeit, Eva, ein Tuch für Dich!

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