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Du biſt viel zu ſchön und zu gut dazu in der Küche zu ſtehen und zu arbeiten, dazu haben wir eine Magd, die das gut verſteht. Du ſollſt nichts thun, als was Dir eben gefällt und niemals dies Zimmer verlaſſen, als wenn Du eben Luſt haſt..’.
O, Du guter, Du lieber Ralph, rief Exa und flog ihm um den Hals, ich werde alſo eine vornehme Dame ſein! Ach wie prächtig! Ich werde ſo weiche Hände haben, wie die Damen, für die ich früher immer nähete. Sage, werde ich nichts zu thun haben, als was ich will? Nicht im Winter in der Dunkelheit aufſtehen, um den Ofen zu heizen? Nicht Waſſer vom Brunnen holen, zitternd vor Froſt? Nicht im heißen Sommer am Heerd ſtehen, bei dem heißen Feuer, um zu kochen? Das Al⸗ les habe ich nicht nöthig?
Das Alles darfſt Du ſogar nicht thun, ſagte Ralph⸗ lächelnd, denn Du biſt nun eine Madame und ſo etwas läßt man von den Mägden thun.
Eine Madame! ſagte ſie, die Hände zuſammenſchla⸗ gend vor Erſtaunen, aber warum haſt Du mir denn das nicht gleich geſagt, du böſer Ralph. Werden mich auch die andern Menſchen ſo nennen und nicht Frau Meiſterin?
Wenn Du es lieber haſt, gewiß! Aber es klingt doch auch gut, Frau Meiſterin, es erinnert an mein gu⸗ tes ſchönes Gewerbe, dem wir es doch allein verdanken


