Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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ſtanden an den Wänden umher, an der Spiegelwand über der birkenen Commode war ein mit vergo detem Rah⸗ men gezierter Spiegel aufgehüngt und in der Niſche des einen Fenſters ſtand ein hübſcher Nähtiſch mit einem zierlichen, bequemen Lehnſeſſel davor. Dahin führte Ralph ſein junges Weib und ſie in den Seſſel nieder drückend ſagte er:ſiehſt Du, meine Eva, das iſt Alles, was ich Dir bieten kann und wenn ich Dich anſchaue, wie Du ſo ſchön biſt, ſo ſchäme ich mich, daß es nicht mehr iſt und nicht beſſer, ich möchte ein Fürſt und Kö⸗ nig ſein, bloß um Dich fürſtlich zu beſchenken und Dir all' das Schönſte und Beſte zu Füßen zu legen. Und iſt es nicht ſchön hier, nicht prächtig, ſagte Eva freudig, nimmer ſah ich ein koſtbareres Zimmer. Sieh den ſchö⸗ nen Sopha und der iſt auch mein! Weißt Du, Ralph, ich habe noch nie auf einem Sopha geſeſſen. Sie hüpfte durch das Zimmer und ſetzte ſich dann ganz behutſam und ängſtlich auf den Rand des Sopha's.

Wie weich das iſt, ſagte ſie und wie bequem. Ach ich möchte wohl einmal darauf liegen! Und mit einem ſüßen kindlichen Lächeln zog ſie ihre Füße empor und ſtreckte ſich behaglich auf dem Polſter aus.

Ach, das iſt prächtig, ſagte ſie, wie ſchön und gut haben es doch die vornehmen Leute, immer ſich ſo ſtre⸗ cken und ausruhen zu können. 3

Du ſollſt es auch ſo haben, meine Eva, ſagte Ralph,