Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

Ralph's Weib, an ſeiner Seite ſaß, da klangen in ihrem Herzen alle die Lobſprüche wieder, welche ihm vorher von den Geſellen ertheilt worden und eine unausſprech⸗ liche, ſtolze Wonne ſchwellte ihre Bruſt.

So lange ich lebe, will ich ihn lieb haben, ſagte ſie und ihm gut ſein, denn er iſt der klügſte und beſte aller Menſchen, das iſt gewiß und auch der reichſte. Wie ſchön iſt hier Alles und wie glänzend.

Ihren nicht verwöhnten Augen däuchte jeder polirte glänzende Tiſch ein koſtbares Meubel und ſie fragte ſich nur immer ſtaunend, ob ihr das Alles gehöre und ob ſie wirklich die Gattin des reichen und ſchönen Meiſter Nalph geworden.