Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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nicht zu ſagen, daß Ihr unſerer Mutter Achtung und Gehorſam ſchuldig ſeid.

Es lebe unfre Mutter, unſre brave Mutter! riefen die Burſche, und dann trat jeder heran, der alten Frau die Hand zu drücken und zu küſſen. Sie ließ es mit der Würde geſchehen, die oft den alten Frauen der nie⸗ dern Stände eigen iſt, denn grade in dieſen verleiht das Alter noch eine Würde, die ehrfurchtsvoll von der Ju⸗ gend anerkannt wird, und der Greis und die Greiſin mit ſilberweißem Haar haben dort noch eine Autorität und Anerkennung, wie ſolche in den höhern gebildetern Stän⸗ den der menſchlichen Geſellſchaft nicht gefunden wird.

Dann kam die Magd, ihrer jungen Frau Meiſterin die Hand zu küſſen und zu melden, daß das Mittagseſ⸗ ſen im vordern Zimmer aufgetragen ſei.

Ralph gab ſeiner Schwiegermutter und Frau die Hand und von den Geſellen und Burſchen begleitet be⸗ gaben ſich Alle zu Tiſche, um, nachdem die Mutter Anna den Segen geſprochen, den ſchmackhaften, kräftigen Ge⸗ richten ihre Anerkennung widerfahren zu laſſen. Dann kam die dampfende Punſchbowle, und wie die Gläſer ge⸗ füllt waren, ſtießen Alle zuerſt an auf das Wohl der Mutter Anna, die heute trotz ihrer ſiebenzig Jahre von

7 jugendticher SHaitergt uid Bewoglichkeit war und in dem außnſchieenden ſch an ede, mit dem w⸗ 8 ge⸗