Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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Deine hübſchen kleinen Füße ſollen heute wenigſtens nicht das ſchmutzige Straßenpflaſter betreten dürfen, ſagte Ralph zaͤrtlich, und ſo auf meinen Armen will ich Dich meinen Geſellen vorſtellen und in meine Werkſtatt füh⸗

Eva ſträubte ſich vergeblich, Ralph ſtieß die nächſte Thür auf und als er jetzt durch dieſelbe in die Werk⸗ ſtatt trat, wurden ſie mit einem dreimaligen lauten Vi⸗ vatrufen von Geſellen und Lehrburſchen begrüßt, und unter dieſen lauten freudigen Zurufungen trug Ralph ſeine liebe Bürde bis mitten in das Gemach zu dem ein⸗ zeln ſtehenden Tiſche, an welchem er ſonſt zu arbeiten pflegte. Hier ließ er ſich halb auf ein Knie nieder und als Eva erröthend und verlegen aus ſeinen Armen auf die Erde ſprang, ſagte er: ſeht da, meine Kinder, Eure Frau Meiſterin; ſie wird jetzt dieſe Stelle einnehmen, welche ſonſt mein war, und von hier aus ſoll ſie uns Alle regieren und commandiren, wie ſonſt ich es that. Aber was iſt das, fuhr er fort und ſchaute im Zimmer umher, habt Ihr unſre Werlſtatt in ein Treibhaus ver⸗ wandelt?

Wirklich bot dies einfache Gemach heute einen glän⸗ zenden Anblick dar. Die ſchönſten blühenden Gewächſe reihten ſich ſchön geordnet an den Wänden umher, da⸗ hinter war grünes Laubgezweige, die Wände verdeckend, angebracht, daß das Ganze ausſah, wie eine große, grüne