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Der Abend ſeiner Abreiſe war gekommen, und ungewöhnlich bewegt und zärtlich umarmte Black⸗ well Iſabellen, die mit Thränen bat, ihn begleiten zu dürfen.
„Nein, nein, Iſabella!“ ſagte er trübe;„wir haben lange genug durcheinander gelitten; es iſt Zeit, daß dieſer quälende Zuſtand ende!“
Dieſe mit ſo feierlichem Ernſte geſprochenen Worte fielen Iſabellen auf und vermehrten nur ihre Bitten, ihn begleiten zu dürfen, bis Edgin ihr mit rauhem Tone zu ſchweigen befahl. Dann drückte er ihr einen Theil ſeiner Bankſcheine in die Hand, ſagte ihr, ſie möge ſich dieſelben von Harrick umwechſeln laſſen, und ſprang in den Wa⸗ gen, der ihn Iſabellens Augen entführte.
Harrick hatte ſich ſchon zum Schlafe nieder⸗ gelegt, und Iſabella, die von ihm den Grund der Reiſe ihres Gatten zu erfahren hoffte, mußte ſich bis zum folgenden Morgen Geduld auferlegen. Dann eilte ſie zu Harrick, und indem ſie ihm voll banger Beſorgniß Blackwell's Worte, die er beim Abſchiede geſprochen, wiederholte, gab ſie ihm zu⸗ gleich die Banknoten, die ſich von ihm umwechſeln zu laſſen ihr Edgin geboten. Sie hatte ſie noch nicht angeſehen und daher auch ein kleines Brief⸗ chen nicht bemerkt, das, an Harrick adreſſirt, bei den Geldſcheinen lag.
Harrick erbrach es, und mit wirklichem Schreceen las er:„Lebe wohl, Harrick! Wir ſehen uns nie⸗


