hörte ſie ſehr laut und heftig ſprechen, und Iſa⸗ bella leiſe weinen. Dann kam der Herr Black⸗ well heftig herausgeſtürmt, Iſabella ihm nach, und hing ſich an ſeinen Arm, und beſchwor ihn weinend, ſie nicht zu verlaſſen, und ihr nicht zu zürnen um ihres grauſamen Vaters willen. Er ſchloß ſie in ſeine Arme und flüſterte ihr mit lei⸗ ſer Stimme einige Worte zu, die ich nicht ver⸗ ſtand, und dann verließ er das Haus. Jſabella erzählte mir, daß ihr Bater, als er gehört, der Liebhaber ſei arm, und rechne auf eine Mitgift, in furchtbaren Zorn gerathen, und geſchworen habe, ihm nicht einen Schilling zu geben, und ihn nie⸗ mals zu ſeinem Schwiegerſohn zu machen. Er hatte ihn einen Bettler, einen unverſchämten Be⸗ trüger genannt, und ihm gedroht, die Polizei zu rufen, wenn er nicht augenblicklich das Haus verlaſſe.“
„Arme Jſabella!“ ſeufzte Charles.
„Ja, ſie war auch zu bedauern, und doppelt darum, weil ſie von dieſer Stunde an ſtets bei ihrem Vater ſein mußte. Sie durfte weder in die Meſſe, noch in den Garten gehen, ſondern mußte
den ganzen Tag in dem Zimmer ihres Vaters
ſein, denn nur Nachts war ſie allein in Kammer. N
Es mochten ſo acht Tage vergangen ſein, eines Abends, als ſchon Alles ſchlief, trat Iſabella in meine Kammer. Sie war völlig angekleidet


