Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 2. Band (1860)
Entstehung
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nun merkte ich die ganze Geſchichte. Sie hatte einen Liebhaber!

Ich dachte es mir! flüſterte Charles leiſe.

Die jungen Leute gingen aber ſo raſch, daß ich ihnen nicht folgen konnte, und ſo ging ich denn wieder heim. Als aber Iſabella nach einer Stunde wiederkam, da ſagte ich ihr, was ich ge⸗ ſehen, und beſchwor ſie bei dem Andenken an ihre Mutter, auf ihrer Huth zu ſein, und ihrem Va⸗ ter Alles zu geſtehen.

Ihr thatet Recht, Brigitte! ſagte Charles, und reichte ihr die Hand hin. 1

Brigitte fuhr fort:Iſabella ſank mir weinend um den Hals, und geſtand mir, daß ſie ihn liebe, dieſen Mann, und ich muß geſtehen, er war ſchön genug, um eines Mädchens Liebe zu verdienen, obwohl er mir nicht mehr ſo gar jung ſchien. Sie könne niemals von ihm laſſen, ſagte ſie, und ohne ihren Henry ſei ihr das Leben kalt und freudlos. Nun, und ich beredete ſie doch, mit mir zu ihrem Vater zu gehen und ihm Alles zu geſtehen! Das thaten wir denn. Der alte Herr ſchien anfangs ganz erfreut, und ſagte, es ſei ihm lieb, wenn ihm nichts mehr koſten würde, und wenn er tt nöthig habe, für ihren Unterhalt zu ſorgen. verlangte den Herrn Blackwell, ja, Sir Henry Blackwell hieß er zu ſprechen, und Jſabella ſchrieb ihm ſogleich, und denſelben Abend noch kam er. Er blieb wohl eine Stunde bei Eurem Vater, ich