wieder aufſuchen laſſen. Denn ſeit einigen Tagen ſchon ſpricht er immerfort mit Euch und ruft nach Euch mit Thränen und Fluchen!“
„Wer denn? Wer?“ unterbrach der Fremde die geſchwätzige Alte.
„Euer Vater, Sir Charles! Ach der Arzt
ſagt, er werde dieſen Abend nicht mehr erleben!”"”“
Mehr hörte der Sohn nicht; mit einer unge⸗ duldigen Bewegung ſtieß er die Hand der Alten, die bemüht war, ihn zurückzuhalten, von ſich, und ſprang die Treppe hinauf.
Da ſtand er jetzt vor der wohlbekannten Thür zu dem Zimmer, in welchem ſein Vater zu ver⸗ weilen pflegte; ſeine Hand zitterte, ſie zu öffnen, und ſein Herz zog ſich krampfhaft zuſammen bei dem Gedanken, daß es nun das Sterbezimmer ſeines Vaters ſei. Lautes Stöhnen erreichte ſein Ohr, und eine ihm wohl bekannte Stimme rief mit ſchmerzlichem, kreiſchenden Tone ſeinen Namen.
„Charles! Charles! Mein Sohn! Komm!. Charles! O, komm zu Deinem Vater!“
Der Sohn öffnete raſch die Thür und trat ein. Alles war in dieſem Zimmer wie vor acht⸗
zehn Jahren, die Tiſche und Schränke noch die⸗
ſelben und auf derſelben Stelle, nur der Sohn und der Vater waren Andere geworden. Dieſer ein Greis, jener ein Mann, und auf derſelben Stelle, wo der Sohn ſeinen Vater vor Aözehn Jahran zum letzten Male geſehen, ſah A st


