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Gnädigſte Baronin, ein ſchreckliches Unglück! Ach unerhört, entſetzlich!
Ihre Stimme erſtickte in Thränen!
Was denn, was iſt geſchehen?
Ach es iſt kaum zu denken, kaum zu ſagen! Sie werden den Tod davon haben!
Mein Gott, aus Barmherzigkeit, was iſt denn geſchehen! Du folterſt mich, Auguſte, was iſt es?
Sie haben ſich Beide erſchoſſen, einer den An⸗ dern, Alle Beide! ſchluchzte Auguſte.
Emmy und Adalbert? fragte die Baronin, gleich⸗ ſam erleichtert aufathmend.
Nein, nein, viel ſchlimmer! Aber werden Sie es auch ertragen können, gnädigſte Baronin? Ach, beten Sie erſt, ſtärken Sie Ihre Seele durch Gebet!
Ach was Gebet! Laß jetzt dieſe Albernheiten, rief die Baronin, zitternd vor Erwartung. Aus Erbar⸗ men, rede jetzt, was iſt geſchehen!
Der Baxon Alfred von Wülfingen hat den Fürſten erſchoſſen!
Alexiew! ſchrie die Baronin, und ſprang wie eine verwundete Löwin empor.
Ja! Unſern lieben, ſchönen Fürſten Alexiew, und der Baron iſt auch todt! 4
Es iſt eine Lüge! Eine ſchauderhafte, eine uner⸗ hörte Lüge! ſchrie die Baronin.
Nein, nein, jammerte Auguſte. Es iſt wahr. Der Kutſcher des Herrn Barons iſt unten und hat die Nachricht gebracht. Er hat die Herren hinaus⸗ gefahren und nachher ſo lange geſucht, bis er die
Leichen gefunden hat. Dann hat er ſie Beide in den
Wagen gebracht und iſt zum Doctor gefahren.
Und Alexiew iſt todt, wirklich todt? fragte die Baronin athemlos.
Ja, er iſt todt! ſchluchzte die Kammerfrau.
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