Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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Aber in dieſem Augenblick hatte Paulowitſch ſchon die Thür geöffnet, den Knaben mit Gewalt hinaus⸗ drängend, und dieſer, ganz betäubt, ganz überwältigt von Amintha's Anblick, hatte keine Kraft zu wider⸗ ſtehen. Die Thür war ſchon hinter ihm geſchloſſen, und noch immer glaubte er ſie vor ſich zu ſehen in ihrer lieblichen Engelsſchönheit. Ganz bewußtlos, ganz überwältigt ſtarrte er die Thür an, es war ihm immer, als müſſe ein Wunder geſchehen, als werde dieſe Thür auseinanderfallen und Amintha mit En⸗ gelsflügeln ihm entgegenſchweben.

Amintha hatte ſein Geſicht nicht geſehen, ſie fragte nur, wen Paulowitſch denn da ſo böſe hinauswerfe? Einen Bettlerknaben, der ſich durchaus nicht ab⸗ weiſen laſſen wollte, ſagte der Diener.

Einen Knaben? rief Amintha lebhaſt, und ſofort trat ein glühendes Roth auf ihre Wangen. Wie ſah er aus? Häßlich, nicht wahr? Er ſchielte und ſchnitt Geſichter, nicht?

Ja, ſo iſt es!

Ach, er iſt es! jauchzte das Kind. Was ſagte er? Was wollte er? Fragte er nicht nach mir?

Nach Ihnen? fragte der Diener verwundert. Nein, Fräulein. Es war ein italieniſcher Knabe mit einem Affen, und was er ſprach, weiß ich nicht, denn er konnte kein Wort Deutſch und ſprach nur Italieniſch. Amintha ſenkte ſeufzend ihr Haupt auf ihre Bruſt. Alſo nicht Er! dachte ſie. Jeden Tag hoffe ich auf ihn und immer iſt es vergebens! Er hat mich alſo vwoergeſſen, das iſt gewiß!

Traurig und hoffnungslos ging ſie in das andere immer, wo der franzöſiſche Sprachlehrer ihrer harrte,

und während ſie ſchon beſchäftigt war, die Regeln