die alte Sängerin. Schnell, ſchnell ſage mir, wie beißt der Herr, bei dem ſie iſt?
mend, und er heißt: Fürſt Alexiew von Pomowske
melte zurück. Pomowsty! wiederholte ſie zuſammen⸗ 4 ſ
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aus der franzöſiſchen Grammatik zu leſen, waren ihre Augen noch umflort von heimlichen Thränen. Lude aber, nachdem er ſich von ſeinem Entzücken und Stau⸗ nen erholt, ſtürzte die Treppe hinunter zur Loge des Portiers, und ganz ſein Italienerthum vergeſſend, fragte er in ſehr geläufigem Berliniſch nach dem Na⸗ men des Herrn, der eine Treppe hoch wohne.
Mein Herr, der Fürſt Alexiew von Pomowsky, antwortete der Portier ſtolz und öffnete dem Knaben die Hausthür. 4
Lude ſtürzte auf die Straße. Fürſt Alexiew von Pomowsky, wiederholte er immerfort und flog wie ein Pfeil die Straße hinunter; hinter ihm her ſchallten die Scheltworte der Aepfelweiber, deren Körbe er um⸗ geſtoßen, und das Schimpfen und Schreien der Kinder, die er bei Seite gedrängt. Aber was kümmerte ihn alles dies, ihn, der dahinſtürmte mit dem köſtlichen Geheimniß, ihn, der Amintha geſehen!
Blaß, athemlos, kaum der Worte mächtig, ſtürzte er endlich in Madame Albratti's Gemach.
Ich habe ſie geſehen, ich weiß, wo ſie iſt!
Wo iſt ſie? Schnell, ſchnell, wo iſt ſie? ſchrie die alte Sängerin.
Lude war keuchend, athemlos zur Erde geſunken.
Ach, wie ſie ausſah, ſtammelte er matt. Wie die Fee, von der ſie mir erzählt bat. Ach, Madame Al⸗ bratti, wenn Sie ſie hätten ſehen können!
Ich werde alſo zu meinem Gelde kommen, ſchrie
Er wohnt unter den Linden, ſagte Lude aufatl 4
Pomowsky! kreiſchte die alte Sängerin und ta


