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Menſch. Aber das ſoll nu ſo recht was vorſtellen thun, und ſe wollen gewiß ſo recht was Apartes ſind. Aber wenn ſie mit'n lieben Gott ſprechen, denn ſo hilft es ihnen Allens nicht, und ſie müſſen doch Deutſch beten, denn, Gott ſei Dank, der liebe Gott verſteht Deutſch, und er wird nich de Italiener zu Gefallen ſich Eenen halten, der ihm's Deutſche in's Italieniſche überſetzt.
Früh am nächſten Morgen klopfte es an die Thür der alten Sängerin, die ſich heute wirklich ſchon eine Stunde früher erhoben hatte, voll Ungeduld, Lude als Italiener mit dem Affen zu ſehen.
Ja, er war es wirklich, und er trat ein mit einem ſeierlichen und deutlichen: Buon giorno! und auf ſei⸗ nem Arme ſaß wirklich ein kleiner Affe in einem ſehr zierlichen dunkelrothen Röckchen.
Buon giorno! Na, wat ſagen Sie nu? fragte Lude, vor Freude mit den Füßen ſtampfend und ſo fürchterlich ſchielend, daß die Augäpfel ganz aus ſei⸗ nem würdigen Antlitz verſchwanden und nichts als eine weiße Fläche ſichtbar blieb.
Madame Albratti war auf ihren Stuhl zurückge⸗ fallen und lachte ſo unmäßig, daß ſie keines Wortes mächtig war, und Lude konnte nicht widerſtehen, er mußte mitlachen, es half Alles nichts. Und immer wieder auf's Neue ſteckte Einer den Andern an mit ſeinem Lachen, und Lude ließ den Affen fahren und warf ſich auf die Erde, laut kreiſchend vor Lachen. Der Affe fuhr in großen Sätzen im Zimmer umher, ehe man ſich's verſah, war er auf den Ofen geklet⸗ tert, und von dort ließ er ein höchſt eigenthümliches, ſeltſames Geräuſch vernehmen.
1 Madame Albratti verſtummte mitten in ihrem La⸗ chhen und ſah Lude erſtaunt an. War das der Affe? fragte ſie.


