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das köſtlichſte Beſitzthum waren. Ach wie oft hatte er nicht ſchon ganz heimlich und verſtohlen, ſich vor ſich ſelber ſchämend, dieſes weiße Kleidchen geküßt, das ſie einſt getragen, dieſe Schuhe betrachtet, in denen er ſie ſo gern hatte tanzen ſehen. Da lag noch der kleine runde Strohhut, den ſie im ver⸗ floſſenen Sommer getragen, und in welchem ſie Lude immer ſo ſchön wie ein Engel erſchienen war, und weil Madame Albratti eben ſo gut im Zug war mit ihrer Erzählung, durfte er hoffen, von ihr nicht bemerkt und verlacht zu werden, wenn er ihn nahm, um ihn recht nahe zu ſehen. Aber als er ihn auf⸗ hob, fiel ihm ein dunkles, pelzartiges Packet in die Augen, das ſeine Neugier und Verwunderung erregte. — Ja, wahrhaftig, es war auch Pelzwerk, und wie es Lude ſchien, das ganze Fell eines Thieres, mit Kopf und Schwanz daran.
Na, was is denn das hier? fragte er verwundert, Madame Albratti mitten in der Erzählung ihrer Triumphe unterbrechend.
Das iſt das Fell von einem Affen, ſagte Madame Albratti verlegen.
Herre Je, von'n Affen, ſchrie Lude, und wo haben Sie's denn her?
Als ich das letzte Mal Amintha in die Probe brachte und ſie ſelbſt anzog, fand ich das kleine Fell in der Garderobe, und aus Verſehen hab' ich's mit⸗ genommen. Ob ſie'nen Affen mehr haben in der Theatergarderobe, iſt ganz gleich, ich aber kann mir einen ſehr ſchönen Muff daraus machen. Und übri⸗ gens iſt der Affenbalg auch im Theater ſehr wenig zu gebrauchen, denn ſie werden ſelten ein Kind haben, das klein genug iſt, um da hineinzupaſſen.
Nee, grinſte Lude und nahm das Fell auseinan⸗ der, das is wahr, höchſtens'ne ordentliche Katze paßt


