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begeiſterten Worte der Baronin, und wenn ſie Hand in Hand neben einander ſaßen mit lächelndem Munde und ſtrahlenden Blicken, dann fragten ſie: was fehlt uns denn, was entbehren wir denn? Sind wir nicht reicher als die Könige der Erde, die allein ſtehen auf ihrer ſtolzen Höhe? Reich, weil wir uns lie⸗ ben, weil wir glücklich ſind, der ganzen Welt zum Trotz?
Und meiner vornehmen, frommen Schwägerin, der Baronin Elsleben, zum ſteten Aerger und Ver⸗ druß, ſagte die Baronin mit einem triumphirenden Lächeln: unſere Armuth, das iſt die Waffe, mit der wir kämpfen gegen dieſes heuchleriſche, ehrgeizige Weib, und mit der wir ſie täglich verwunden, käglich ihr Herz vergiften.
Aber während die Baronin und ihre Kinder ſich glücklich prieſen arm zu ſein, gab es doch unter den Freunden im Familienhauſe Andere, welche mit ſchweren Seußzern ihrer Armuth entbehrungsvolle Qual empfanden, und willig ihr Herzblut hätten hingeben mögen, um den Beſitz dieſes blinkenden Metalles, das alle Thüren öffnet, alle Rangver⸗ ſchiedenheiten aufhebt, alle Ungleichheiten permittelt und der Talisman der Welt geworden iſt. Wir meinen nicht die alte Sängerin, Madame Albratti, welche mit Thränen des Zorns und des Aergers den Mann verwünſchte, welcher ihr Amintha entführt und ſtatt der bedungenen Summe ihr nur einen kleinen Theil derſelben und große Verſprechungen für die Zukunft gegeben. Aber die Zeit der zweiten Zahlung war ſchon verſtrichen, und immer noch wartete ſie vergebens auf das Erſcheinen dieſes Fremden, deſſen Namen ſie nicht wußte, der ſie be⸗ trogen, überliſtet hatte, und den ſie dennoch nicht wagte, bei der Polizei anzuklagen, weil ſie dann
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