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electriſchen Schlage getroffen, ſtille ſtanden, und ver⸗ ſtummten. Ein Fenſter hatte ſich geöffnet und in demſelben erſchien das zorngeröthete Antlitz des Schul⸗ meiſters, der mit Scheltworten die Kinder an ihre verſäumte Pflicht erinnerte, und ihnen befahl, ſofort im Schulſaale zu erſcheinen.
Zur Schule! wir müſſen zur Schule! murmelten die Kinder, und ſenkten betrübt die Köpfe. So kommt mit, flüſterten Andere, die beiden kleinen Mädchen mit ſich fortziehend, und bald war der Hof leer von den Kindern.
Das iſt gut! ſagte die ältere der Frauen, die im⸗ mer noch mit dem Abräumen des Wagens beſchäftigt waren. Es iſt gut, daß die Kinder fort ſind, nun haben wir mehr Platz, unſere Sachen abzuladen.
Auf's Neue machten ſie mit geſchäftigen Händen ſich darüber her, und bald war das Werk vollendet, und der Wagen leer. In dieſem Augenblick er⸗ ſchien in einer der Hausthüren ein ältlicher, gebückter Mann, mit ſcharfen prüfenden Blicken die beiden Frauen, und mehr als dieſe, ihre Habe betrachtend. Dann rief er mit barſchem Ton: was bringt Ihr denn da?
Die Frau wandte ſich zu ihm und ſagte ruhig: Unſere Sachen, Herr Inſpector! Wir ſind die neuen Miethsleute!
Welche Nummer?
Nummer 40, Stube und Kammer!
Gut! Aber ehe Ihr Eure Sachen hineintragen dürft, müßt Ihr erſt den Miethszins für die nächſte Woche bezahlen. So hat es der Herr Baron, der dieſe ſogenannten Familienhäuſer zum Beſten der Armen erbauen ließ, angeordnet und befohlen. Und das iſt ganz natürlich und ſachgemäß! Denn hat der Herr Baron ſein ſchönes Geld zu dieſem Bau ver⸗
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