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ſich dann an Antonio, ihn auffordernd, ſie zum Kloſter zu führen.
„Kehrt aber bald zurück,“ ſagte der Fremde heiter,„ich fürchte ſonſt, jene Kühe dort könnten es gewahr werden, daß ihr Herr ſie verlaſſen, und mir zum Trotz in's Gebüſch laufen, was mir ſtreng unterſagt iſt. Geht!“
Kurze Zeit war vergangen, als Antonio mit den Cavalieren und dem Abte zurückkehrte, der auf einige ihm zugeflüſterte Worte ſich ſchnell be⸗ reit erklärt hatte, ſie zu begleiten. Sie fanden den Fremden im Graſe ſitzend, einen Olivenzweig in der Hand, und die Augen unverwandt auf die Kühe gerichtet, die vor ihm im Graſe weideten.
„Schade, daß Ihr ſchon wieder da ſeid,“ rief er den Kommenden aufſtehend entgegen,„ich habe hier einige köſtliche Minuten verlebt; mich dünkt, es waren die ſchönſten meines Lebens!“
Der Abt hatte ſich inzwiſchen unter fortgeſetzten Verbeugungen genähert, und ſank jetzt vor dem Fremden ehrfurchtsvoll auf ein Knie nieder.
„Stehet auf, ſtehet auf, ehrwürdiger Vater,“ ſagte dieſer ernſt;„es ziemt dem Diener des Herrn nicht, vor einem Menſchen zu knien!“
„Das iſt ein wahres Wort,“ ſagte Antonio,
„und ich begreife Seine Hochehrwürden nicht, ich ſah ihn noch nie in der Kapelle ſo tief ſich neigen, wie hier vor einem ſimpeln Menſchen.“
Die Cavaliere wandten ſich ab, kaum im Stande,


