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erklang, und die kalten erloſchenen Augen hafteten ſo wehmüthig auf dem alten Mann, daß er nicht wei⸗ ter konnte. 3
Armer Jens! rief er klagend, es iſt aus mit uns beiden. Mich werden ſie bald hinausbringen an einen ſichern Ort, wo es mir ganz einerlei ſein kann, ob die Freiheitslieder, mit denen ſie mich begleiten, deutſch, däniſch oder frieſiſch klingen; nur die einzige Beſorgniß bleibt übrig, ob nicht irgend eine Sturm⸗ fluth mich wieder ausgräbt und von Neuem auf den Tummelplatz aller Unfreiheit wirft. Aber was wird aus Dir, Jens, wenn Du ſo fortfährſt? Du trock⸗ neſt aus, wirſt ein Skelett, und zuletzt führen ſie Dich wohl gar in's Muſeum zu Kopenhagen und zeigen Dich mit der Unterſchrift: Das iſt der Voigt von Silt, Jens Lornſen, einſtmals der kühnſte und ſtärkſte deutſche Mann. So weit hat ihn Dänemark heruntergebracht. Ein prächtiges Beiſpiel für alle Verräther. 3
Du haſt Recht! ſagte Lornſen lächelnd. Ich bin als Beiſpiel zu gebrauchen, und muß mich vor dem Muſeum zu ſichern ſuchen.
Nach einigen Tagen trat Hilgen in Lornſen's Haus; Hanna war mit ihm, Hilgen ſah erhitzt und betrübt aus. Lornſen ſaß und ſchrieb; er hatte ſeit
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