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ſchwer werden wird, die Verſe mit dem Feuer der Begeiſterung zu ſprechen, die den Verfaſſer beſeelt haben muß, als er ſie ſchrieb.
Leſen Sie, ſagte der König lächelnd.
Schalkhaft ſuchten ihre Augen nach Waldemar, der hinter dem Stuhle der Prinzeſſin ſtand und ſich bemühte, ſeinen Unwillen zu verbergen. Lornſen zweifelte nicht, daß Lina das Gedicht ihres ver⸗ liebten Vetters in der Hand halte, und bei den er⸗ ſten Zeilen wußte er es gewiß. Er fand es unrecht und hart, ſo zu ſpotten, wie ſie es that; aber die Ueberſchwänglichkeit der gewählten Bilder und Worte und die Ueberſchwänglichkeit des Pathos, mit wel⸗ chem ſie es vortrug, reizten ihn zu einem Lächeln, das dem Kammerjunker nicht entging. Dieſer ſchien zu ahnen, daß Lornſen das Gedicht kannte, daß er es geleſen hatte, daß ein Einverſtändniß hier ſtatt⸗ fand, um ihn aufs Grauſamſte zu quälen. Eine Hölle von Haß leuchtete aus dem langen Blick, den er auf den übermüthigen Emporkömmling warf; ſeine Lippen zitterten, ſeine Augen irrten über den Kreis der Zuhörer, und als er des Königs ernſt⸗ haftes Geſicht lachen ſah und alle die andern Ge⸗ ſichter voller Beluſtigung über den komiſchen Vor⸗ trag, bis endlich ein allgemeines Gelächter den Schluß
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