Teil eines Werkes 
2. Theil (1858)
Entstehung
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der polternden Stimme war mit Generationen in guten und böſen Tagen eng verbunden und neben ihm ſtand Hoffnung bietend ein prächtiger Thron⸗ folger, der dem eitlen Sinn der Kopenhagener vor⸗ trefflich zuſagte. Den alten König aber konnte Niemand anſehen, ohne Allerlei zu denken, was zum Herzen ſprach, und ſo ging es jſetzt auch Lornſen, als er wenig Schritte von ihm ſtand.

Es fiel ihm ein, was man ſich erzählte, daß die⸗ ſer grauhaarige Mann unendlichen häuslichen Gram erduldet hatte, und welche Stürme und Sorgen ſein ganzes Leben über an ihm nagten. Er hatte ſein eigenes Haus nicht vor dem Tritt des Mörders ſchützen können; alle ſeine Söhne waren auf ſeltſame Weiſe geſtorben. Es gab ſchauerliche Gerüchte, wie dies geſchehen ſei, und wer die Hand dabei im Spiele gehabt; Verbrechen der grauenvollſten Art, die Niemand zu enthüllen wagte.

Plötzlich wandte ſich der König zu ihm um, be⸗ trachtete Lornſen mit ſeinen anſtarrenden Blicken und that dann einen Schritt auf ihn zu.

Wer ſind Sie? fragte er.

Mein NameV iſt Lornſen, erwiederte Jens.

Herr Lornſen, ſagte der Prinz, der herbeitrat, welcher ſeit einiger Zeit in der deutſchen Kanzlei ar⸗