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vorgetreten war. Gewöhnliches Unrecht litt er nicht; wo es vorkam, konnten die Klagenden ſicher ſein, ein williges Ohr zu finden. Darüber vergaß der größte Theil, daß im Lande Alles beim Alten blieb, die Finanzen ſchwer zerrüttet waren und daß der alte Monarch ſich hartnäckig weigerte, den ſich re⸗ genden Forderungen der Zeit irgend ein Zugeſtändniß zu machen.
Sein Leben war eines geweſen, das die Liebe der Menſchen durch Mitgefühl leicht aufwecken kann.— Der Sohn jener unglücklichen Mathilde, die im Kerker verſchmachtete, war er den Plänen ſeiner Groß⸗ mutter Juliane und ihres Sohnes, des Erbprinzen, glücklich entgangen. Mit Glück und Energie hatte er, achtzehn Jahre alt, ſich von den Feſſeln ſeiner Feinde befreit und die Regierung übernommen, die ſein wahnſinniger Vater nicht zu führen vermochte. Er hatte manches Gute gethan, oder doch von Bern⸗ ſtoff, ſeinem berühmten Miniſter, thun laſſen, die Preßfreiheit geſchützt, welche Struenſee geſchaffen atte; aber ſeine franzöſiſche Politik, das unerſchüt⸗ rliche Vertrauen zu Napoleon's Stern, hatten Ver⸗ ben über Dänemark gebracht. Das Land ver⸗ te, ſein Handel wurde vernichtet, alle Quellen s Wohlſtandes verſiegten, der Staatsbankerott


