Teil eines Werkes 
2. Theil (1858)
Entstehung
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ten. Was er ſagte, war den Zuhörern neu und in⸗ tereſſant, der Prinz und die Prinzeſſin hörten mit Theilnahme zu, wohl oder übel mußte ihre Umge⸗ bung dem Beiſpiele folgen. Der junge Mann mit

dem einnehmenden Geſicht, den leuchtenden blauen.

Augen und ſeiner beſcheidenen aber feſten Sicherheit konnte ihren geheimen Neid erregen. Das Wohl⸗ wollen des Kronprinzen und ſeiner Gemahlin war unverkennbar.

Die Frieſen müſſen intelligent ſein, rief der Prinz endlich, ſie müſſen aus ihrer Abgeſchiedenheit her⸗ austreten und bekannter werden. In Helgoland machen ſie jetzt ein Seebad, das müßt Ihr ihnen nachthun. Auf Euren Inſeln und Halligen giebt es noch andere wunderbare Dinge zu ſchauen; legt See⸗ bäder an und Eure Möven und Seeſchwalben wer⸗ den goldene Flügel bekommen.

Ich habe Aehnliches ſchon ausgeſprochen, erwi⸗ derte Lornſen erfreut, aber es fehlt in den Herzog⸗ thümern an Kommunikationsmitteln. Man thut zu wenig für uns, Königl. Hoheit, wir ſind die Stief⸗ kinder des Staates, wie man überall hören kann. Wenn Seebäder glücken ſollten, müßte man uns unterſtützen und ſtatt in die Weite zu reiſen, müßte es hohen Herren gefallen, jährlich ein paar Wochen

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