Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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ernſten Ausdruck, ſeine Augen ſtrahlten in dem Glück, das ihn erfüllte; er fühlte ſeinen Körper unter dieſer Herrſchaft aller Schwere enthoben, und das Blut in ſeinen Adern brennen. So folgte er dem Baron in die Geſellſchaftssimmer, wo man allerdings auf ihre Erſcheinung ſchon wartete. 3

Außer dem Kammerherrn und Waldemar waren einige andere Damen und Herren vorhanden, alte Freunde des Hauſes, verwandte und vornehme Fa⸗ milien, unter denen der bürgerliche Lornſen, der Subalternbeamte in der deutſchen Kanzlei, als ein Eindringling erſchien, der durch eine ſeltſame Laune hierher verſetzt worden war.

Es war bekannt genug, durch welchen Zufall er den Staatsrath kennen gelernt und welchen ſoge⸗ nannten Dienſt er ihm und dem Fräulein erwieſen hatte. Daß der Baron dies großmüthig zu vergel⸗ ten ſuchte, fand man gerechtfertigt, daß der friſiſche Bauer aber auch heut im engen Familienkreiſe Ein⸗ gang fand, ſchien denen, die darüber nachdachten, doch etwas weiter gegangen, als nothwendig.

Waldemar warf dem Eintretenden einen feind⸗ lichen Blick zu und ſetzte dann ſein Geſpräch mit einer jungen Gräfin fort, welche neben ihm ſtand. Lina befand ſich ihm gegenüber mitten in dem Kreiſe