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ſich bald zahlreich genug, die Neugier hatte Viele hierher getrieben, welche ſonſt nicht gekommen wären, auch bewirkte das große Unglück an der Börſe, daß viele dieſer geſchäft⸗ lichen Herren ſich ſehen und hören wollten. Im Uebrigen wußten ſich manche ſchon ſicherer und ſuchten ſich zu tröſten, Andere kamen mit neuen Hiobspoſten, endlich war auch Reichenbach's jäher Tod die Urſache, welche ſie hier⸗ her trieb. Heimliche wie laute Vorwürfe und hohnvolle Bemerkungen miſchten ſich mit ernſthaften Wehklagen und ſpöttiſchen Vermuthungen, was nun aus der verſchwende⸗ riſchen, verarmten Wittwe werden ſolle.
Die ſchöne Frau Doris war jedoch hier nicht zu er⸗ blicken und die Frau Commercienräthin ſprach kein Wort über ſie und ihren unglücklichen Couſin. Sobald Einer davon anfangen wollte, ging ſie fort, oder ſie machte ein Geſicht, daß jeder ſchwieg. Ebenſo vergebens ſah man ſich nach dem Hauptmann Seehauſen um. Er, mit welchem Reichenbach in letzter Zeit ſo viel verkehrte, der Glücks⸗ pilz, von dem man nicht wußte, was jetzt mit ihm geſchehen werde, dem man aber mit Freuden wünſchte, er möge dem großen Speculanten nachſtürzen und doch wieder daran zweifelte, er fehlte ebenfalls, man konnte ſomit nichts von ihm erfahren. Am wunderbarſten jedoch war es, daß endlich auch der Baron fehlte, der Bräutigam, der Mann, welcher vor allen andern hier ſein mußte. Suſette lief fröhlich
umher, als fehle ihr gar nichts. Ihr Schmuck wurde


