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Güte, mit welcher Sie mich beglückten, auch fernerhin mir bleibt, daß Ihre Freundſchaft mich begleitet, daß ich mich Ihnen immer mit derſelben Ergebenheit und Hochachtung nähern darf, welche ich ſo aufrichtig empfinde.“
Die Frau Commercienräthin lächelte ihn freundlich an.„Ich will' glauben,“ ſagte ſie darauf,„denn ich ſehe und fühl' es, daß es keine falſchen Worte ſind. Ich hab's auch gewußt,“ fuhr ſie fort,— plötzlich aber ſchwieg ſie ſtille und ſagte dann haſtiger:„Es hat nicht ſein ſollen, doch es iſt gut ſo und wir wollen Alle zufrieden damit ſein Es iſt zum Beſten gekommen, zum allerbeſten und unſere Freundſchaft ſoll fortbeſtehen— wenn Sie meine Freund⸗ ſchaft annehmen wollen, Fräulein Chriſtine.“
„Gewiß, Frau Commercienräthin,“ ſagte Chriſtine. „Aller Streit hat aufgehört und dankbar will ich niemals vergeſſen, was ich Ihnen ſchulde. Einen Bräutigam habe ich jetzt und Suſette läßt ſich, was ihr gehört, nicht mehr nehmen. Theure Suſette, meine treue, edle Freundin, einen Theil Deiner Liebe mußt Du mir bewahren!“
Die Frau Commercienräthin machte einen tiefen Knix, aber Suſette rief:„Du haſt ihr geholfen, Tante, wenn auch gegen Deinen Willen. Du haſt ihr den Bräutigam zugeführt, wir haben Alle redlich dabei geholfen und Gott ſei geprieſen dafür!“
Als die Tante Alles erfahren hatte, was in der Eile
ihr mitgetheilt werden konnte, ſagte ſie beruhigt:„Ich bin


