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einigen Minuten hob ſie ihren Kopf wieder auf und winkte dem Doctor zu, dem ſie ihre Hand reichte und Suſettens Hand hinein legte.— Sie ſprach kein Wort dabei, erſt als ſie ſich geſammelt hatte, begann ſie mit Feſtigkeit:
„Wir wollen es Alle getreulich halten, Ludwig, es ſoll uns nichts mehr trennen. Und was ich auch gethan habe, Suſette ſoll's vergüten. Es ſoll Alles geſchehen, Alles geſchehen—“ Ihre Worte verwirrten ſich, ſie ſtockte, plötzlich aber rief ſie mit Heftigkeit:„Glücklich ſollt ihr Beide werden, aber vergeben ſollt ihr mir, vergeben, Lud⸗ wig, denn ich weiß jetzt, was ich gethan habe!“
„Theuerſte Frau Commercienräthin!“ ſagte der Doc⸗ tor— ſie ließ ihn nicht weiter ſprechen.
„Nehmen Sie Suſetten hin!“ rief ſie,„und meinen
Segen dazu, Ludwig, das Andere wird ſich finden.“ Und jetzt erſt blickte ſie auf Lorberg und es war wieder die Frau Commercienräthin, aber ſie ſah nicht böſe aus, als ſie vor ihn trat und vor das ſchwarze Fräulein, welches er am Arme hielt. „Mein lieber Herr Baron,“ ſagte ſie,„es freut mich aufrichtig, daß Sie Ihre Wahl getroffen haben, noch ehe Sie wußten, was hier geſchah. Wär's anders gekommen, was hätten wir Beide beginnen ſollen? Aber wir wollen uns keine Vorhaltungen machen, die zu nichts helfen können.“
„Laſſen Sie mich hoffen,“ ſagte Lorberg,„daß Rie
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