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Geſicht einen hohen Grad von Freude über dieſes Zuſam⸗ mentreffen mit ſchmeichelnder Geſchmeidigkeit aus.
„Man kann bei mir nicht ſagen: Lupus in fabula!“ lachte er in ſeiner heiſern Art aus dem Kehlkopf.„Dennoch möchte ich mit Vergnügen dieſer Wolf ſein.“ Er grinſte zärtlich den kleinen Agenten an, wandte ſich aber dann von ihm zu dem alten Herrn auf dem Sopha und hob vor Erſtaunen ſeine Arme in wagerechte Lage.„Sie ſind es, mein beſter Herr von Feldheim!“ rief er, ſich verbeugend. „Ich irre mich doch nicht! Gewiß nicht?“
„Nein,“ ſagte der alte Herr, indem er langſam und ernſthaſt den Kopf neigte.
„Ich bin entzückt über dieſe unerwartete Freude,“ er⸗ widerte der Hauptmann.„Sie ſehen ſehr wohl aus, vor⸗ trefflich, ich kann wohl ſagen, daß Sie jünger geworden ſind, ſeit ich nicht die Ehre hatte, Sie zu ſehen. Und das iſt leider ſchon ziemlich lange her.“
„Ich erinnere mich nicht,“ erwiderte der alte Herr mit vornehmer Kälte, indem er nach ſeinem Hute griff.
„Man vergißt mit der Zeit Menſchen und Dinge, wenn dieſe ſich nicht ſelbſt wieder in's Gedächtniß zurück⸗ rufen,“ lachte Seehauſen.„Ich preiſe dieſe Stunde, mein theurer Herr von Feldheim, wo es mir vergönnt iſt, mich Ihnen wieder zu nähern, und wenn ich recht gehört habe, ward mir ſogar das Glück zu Theil, von Ihnen erwartet zu werden.“
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