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„Wirklich!“ rief er, von dieſem Bekenntniß überraſcht und entzückt.„Aber warum erwarteten Sie es?“
„Je nun,“ ſagte ſie,„eine eigentliche Rechenſchaft bin ich außer Stande zu geben, es war mir jedoch, als müßten Sie wiſſen, daß die Frau Commercienräthin mich zu ſich entbieten ließ, und als hätten Sie Verlangen mit mir zu ſprechen.“
„Das habe ich allerdings, beſtes Fräulein Chriſtine,“ erwiderte er,„ſehr großes Verlangen. Ich habe Ihnen vieles zu ſagen und zu fragen.“
„So fragen Sie,“ antwortete Chriſtine.
„Darf ich zunächſt von mir ſprechen?“
„Sprechen Sie.“
„War bei Ihrem Beſuch heut von mir die Rede?“
„Es war von Ihnen ſehr viel die Rede.“
„Darf ich fragen, was daraus hervorging?“
„Sie fragen ſehr beſtimmt und wünſchen gewiß auch eine beſtimmte Antwort. Gut, Herr von Lorberg, ich zögere nicht damit. Es wurde mir mitgetheilt, daß ein ge⸗ wiſſer, ſehr wohl gelittener Herr nächſtens ſich mit Fräu⸗ lein Suſette verloben würde.“
Das Blut ſtieg in Richards Kopf, er hüllte ſich tiefer in ſeinen Mantel.„Dieſer Herr,“ ſagte er im leichtfer⸗ tigen Tone,„hat alſo wirklich einige Hoffnungen dazu.“
„Die beſten, welche er wünſchen kann. Er wird aufs freundlichſte erwartet.“


