Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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hielt ein Wagen, aus welchem ſo eben ein alter Herr ſtieg, den ſein Bedienter unterſtützte.

An dieſen Herrn rannte Richard von Lorberg an, indem er dem Gedränge ausweichen wollte. Es gab einen ſo harten Stoß, daß der alte Herr taumelte, vielleicht gefallen wäre, wenn Lorberg ſelbſt ihn nicht feſtgehalten hätte. So⸗ gleich aber ließ er ihn wieder los. Die nahe Laterne leuchtete ihm ins Geſicht, der alte Herr ſah ihn zornig und vor Schmerz zuckend an.

Ich bitte um Entſchuldigung! murmelte Lorberg, an ſeinen Hut faſſend.

Der alte Herr drehte ihm den Rücken zu, ging weiter und ſtützte ſich auf ſeiner Diener.Fort aus der Nähe dieſer Bettler und Taugenichtſe! rief er mit Heftigkeit, indem er ſich dem Hauſe zuführen ließ.

Ohne eine Silbe zu erwidern, eilte Richard von Lor⸗ berg davon. Er kannte das Haus, es war das Caſino, der Sammelplatz der vornehmen und reichen Leute. Ein ingrimmiger Hohn zuckte um ſeine Lippen, mit dieſem Hohn lachte er auf.Einen Bettler nennt er mich! Wer hat mich denn zum Bettler gemacht? Ein Taugenichts! oh! an ihm liegt es nicht, wenn ich nichts ärgeres geworden bin. Wartet ein Weilchen, und der Bettler wird Euch zeigen, was aus ihm herauskricht. Verfluchtes Ge⸗ ſchlecht! wer treibt mich dazu? Verflucht, daß der ſcha⸗ denfrohe Zufall mich immer wieder mit Menſchen zuſam⸗

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