Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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247 Arzt,mit Allem zufrieden, was ich Ihnen danke, wenn Ihre Güte, Ihre großmüthige Güte mir gibt, was ich als das höchſte Glück ſchätze Suſette!

Bei dieſem Ausrufe wandte die Frau Commercienräthin den Kopf um, denn der Doctor ſtreckte beide Hände aus, und ſie erblickte Suſetten an der Tapetenthür, wo ſie viel⸗ leicht ſchon einige Zeit geſtanden hatte.

Was ſoll Suſette? fragte ſie.Was willſt Du hier? Geh' fort, Suſette! Ich habe geſagt, daß ich Dich rufen laſſen werde.

Fräulein Suſette kehrte ſich nicht daran. Sie hüpfte lachend näher und umarmte ihre Tante.Laß mich doch bleiben, ſagte ſie;ich weiß ja doch ſchon, was hier ge⸗ ſchehen ſoll, und nehme den innigſten Antheil daran.

Was wollen Sie alſo von Suſetten? fragte die Tante, indem ſie ſich an den Doctor wandte.

Hellmuth drehte ängſtlich die Hände zuſammen, wäh⸗ rend ſein Geſicht erblaßte.Nicht, ſagte er langſam, Suſette iſt es nicht?

Was bilden Sie ſich ein? rief die ſtolze Frau. Sag's ihm doch ſelbſt, Suſette, wen Du heirathen wirſt.

Ich denke, Sie müſſen es wiſſen, lieber Hellmuth, ſagte Suſette,wer ſich um meine Hand bewirbt.

Und wenn Sie es nicht wiſſen, ſetzte die Tante hinzu, ſo will ich es Ihnen ſagen: Der Baron Lorberg iſt ſo gut

wie verlobt mit ihr.