Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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ſei; aber er konnte Nichts darin entdecken, das ihn ent⸗ muthigt hätte. Von wem konnte ſie alſo ſprechen? Was war hier vorgegangen? Welche Abſichten hatte ſie? Die ſtolze Frau ſah ihn ſo gütig und einladend an, wie er ſie nie geſehen.Sie wollten mir wirklich eine Frau zu⸗ führen? lispelte er.

Das will ich, Ludwig. Sie ſollen glücklich werden.

Glücklich, ſagte er, und ſeine Augen fingen an zu glänzen.Es iſt alſo...

Es iſt eine Dame, von der ich überzeugt bin, daß Sie

glücklich mit ihr werden, erwiderte ſie,und ich ſage Ihnen noch mehr, ich liebe ſie, wie mein eigenes Kind.

Wirklich? wirklich? ſtammelte er.Hochverehrteſte Frau, wo ich weiß nicht...

Geduld, unterbrach ihn die Commercienräthin.Ich ſage, ich will Ihre Mutter ſein und werde es immer blei ben. Ich werde für Alles ſorgen, es ſoll an Nichts fehlen. Ich werde euch einrichten, daß ihr zufrieden ſein ſollt; baares Capital ſollt ihr bekommen, baares Geld. Der Himmel hat mich geſegnet, ich habe auch einen Preis ge⸗ wonnen, Ludwig, aber einen beſſeren, ohne alle Gelehrſam⸗ keit, wie Sie. Statt Ihrer vierzig Ducaten will ich Ihnen von meinem Gewinn abgeben, daß Sie auftreten können, wie es ſich gehört.

Ich bin auch ohne dies zufrieden, ſagte der Hoſpital