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Als ſie dies in ihrem ſtarken Glauben ſprach, erblickte Trifels hinter ſich Reinhold und Emma, welche traurig ſtumme Zeugen dieſes letzten erſchüt⸗ ternden Auftrittes geworden waren. Betäubt von Weh und Leid, hielt er ſeine junge Frau umfaßt; er fühlte ſich erleichtert, als er die Freunde bei ſich ſah, denen er allen Beiſtand, der hier noch möglich, überlaſſen konnte.—
Emma voerſtand ſogleich, was ſeine Blicke aus⸗ drückten. Sie ſchlug den Mantel um Hedwig, küßte ihre blaſſen Lippen und ſagte zu Trifels:„Führen Sie ſie fort von dieſer Stätte des Todes, das iſt kein Platz für Sie beide. Ich und Reinhold, wir werden ſorgen.“
„Sorgen Sie für Alles,“ ſagte er,„bis ich es thun kann.“
So geſchah es.— Als ſie allein waren, ſtan⸗ den ſie mit naſſen Augen an dem Lager, auf wel⸗ chem der ſtille Freund lag. Dunkle Schatten der Nacht umſpannen ihn, aber friedenvoll leuchtete ſein Geſicht daraus hervor. Die gottergebene Mutter hatte ſeine Arme ins Kreuz gelegt; leiſe Worte murmelnd, barg ſie ihren Kopf an dem Kiſſen des Todten.
„Er hat uns ein Vermächtniß hinterlaſſen, Rein⸗


