Teil eines Werkes 
3. Band (1856)
Entstehung
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den Reſten der verſchiedenen Hilfsmittel, welche man angewandt, bedeckte Tiſch und Stühle; aber über alle dieſe Zeichen des Unglücks flogen ihre Blicke fort zu dem Bett an der Wandſeite und blieben daran feſtgebannt hangen.

Die Himmelsröthe warf ihr ſanftes Licht auf dieſes Schmerzenslager und auf die alte Frau, welche an dem Kopf⸗Ende des ſchmalen Bettes ſtand. Sie hatte den Schirm abgenommen und hielt in ihren abge⸗ magerten Händen das kleine vergriffene Gebetbuch, aus dem ſie mit leiſer, aber feſter Stimme las. Es war unmöglich, daß ſie in dieſer Dämmerung bei der Schwäche ihrer Augen die Schrift erkennen konnte; allein ſie wußte die Gebete auswendig und ſtärkte ſich nur ſelbſt durch die Nähe des heiligen Buches, aus welchem ſie ſo oft ſchon Ergebung und Troſt geſchöpft hatte. Das verklärende Licht ſiel auch auf ihre bleiche Stirn, und als ſie die Schritte hörte und die beiden Nahenden erblickte, kam ein Schein der Freude über ſie.Sie ſind es, fluͤſterte ſie, ihre Arme ausſtreckend.Ja, ja! Sie müſſen es ſein. Mein armes Kind hat drei Mal ſchon nach Ihnen gefragt und ſich ſo ängſtlich umgeſehen, er konnte es nicht länger warten; ich habe aber nicht umſonſt zu

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