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heraus, hüllte ſte dicht in den Mantel, beachtete nicht die Köpfe, welche durch einige trübe Fenſter fuhren, um verwundert dieſe ſeltenen Gäſte anzuſtarren, und verſchwand mit ihr raſch in dem offenſtehenden, vom Zugwinde durchpeitſchten, wenig einladenden Flur. Der Diener ſah nur noch, wie die junge Herrſchaft über den Hof in das Seitengebäude ging; die ſtei⸗ len Treppen wurden von röthlichen Wolken beleuch⸗ tet, welche uͤber den Himmel jagten, und heftig athmend ſtand Hedwig oben angelangt ſtill und hielt mit ihrer krampfhaft zuſammengepreßten kleinen Hand an dem Geliebten feſt. Beide horchten auf den Ton, der zu ihnen drang, und Beide hörten nichts als ein leiſes Gemurmel. Sie fühlten ſich tief ergriffen von dem Ernſt und dem Weh des Anblickes, dem ſie entgegen gingen, Kummer und Trauer verdüſterten ihre Mienen. Endlich öffnete Trifels die Thür und trat mit ſeiner jungen Frau hinein; mit Einem Schlage ſahen ſie Alles vor ſich, was ſie gefürch⸗ tet hatten.
Da ſtand das Inſtrument des armen Künſtlers und noch war es geöffnet, noch bedeckt mit Noten und Blättern; da ſtand ſein kleiner Schreibtiſch, die erbrochenen Briefe darauf mit ſeinem Blut überſtrömt. Ein Gewirr von Kleidern, Geräthen, Gläſern und


